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Kategorie

Archiv für die Kategorie ‘Datenschutz’

Malware für Drucker auf dem Vormarsch

War in den letzten Jahren hauptsächlich der PC mit Microsoft Windows das Ziel von Angriffen, geraten immer mehr die unscheinbaren Geräte im Netzwerk ins Visier. Kaum jemandem ist dabei bewusst, dass auch Drucker kleine Computer sind, die Firmware-Updates bekommen und Zugriff auf das Netzwerk haben. Um die Sicherheit scheint sich bisher niemand Sorgen gemacht zu haben. (weiterlesen …)

Wird mein Smartphone oder Handy ausspioniert?

Nach dem Lesen des Blogs vom Android-Entwickler Trevor Eckhart können wir für Smartphone-Benutzer sagen: JA. (weiterlesen …)

Polizei ortet Verbrecher mit „Stiller SMS“

Ein kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten  Anna Conrads an die Landesregierung Nordrhein-Westfalen brachte einen aufschlussreichen Einblick in die Ermittlungsmethoden der Polizei. Die teilweise an James Bond erinnernden Ermittlungsmethoden werden den ein oder anderen aufschrecken lassen. (weiterlesen …)

Apple – Patentanmeldung für ‘location histories for loacation aware devices’

Apple meldet unter dem Titel “LOCATION HISTORIES FOR LOCATION AWARE DEVICES” ein neues Patent (Nr. 12/553,554) an.

In some implementations, the baseband processor can collect network information (e.g., transmitterIDs) over time. Upon request by a user or application, the network information can be translated to estimated position coordinates (e.g., latitude, longitude, altitude) of the location aware device for display on a map view or for other purposes.
Damit wird es nach der Patentanmeldung für den Nutzer möglich sein, sich auf einer Karte seine letzten Aufenthaltsorte anzeigen zu lassen. Im Rahmen der zuletzt aufgetretenen Verwirrungen um den ‘location cache’ auf dem iPhone findet sich in der Patentanmeldung ein interessanter Punkt: Abbildung zwei zeigt, dass die “Location Historie DB” in ihrer Größe beschränkt sein wird. Kommen neue Standorte hinzu, werden alte Einträge aus der Datenbank gelöscht.

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Handyortung rettet Leben?

Ein ungewöhnlicher Notruf erreichte die Feuerwehr Braunschweig vor wenigen Tagen. Ein  aufgeregter Mann schilderte, er läge in einem fremden Bett, nicht wissend wo genau er ist oder wie er dort hingekommen war. Um ihn herum befänden sich weitere Personen,  die wahrscheinlich tot wären. Von einem Verbrechen ausgehend, versuchte die zuständige Leitstelle erst die Verwandten des Mannes zu erreichen, dann eine Handyortung durchzuführen. Beides blieb erfolglos. (weiterlesen …)

Apple hat nette Kunden

Kunden die dem Konzern niemals eine Absicht unterstellen und schon gar keine Böse!

Nun sammelt Apple fleißig und unbegrenzt Ortungsdaten seiner Anwender. Dies auch noch ohne jemals ein Einverständnis eingeholt zu haben, geschweige denn den Nutzer darüber informiert zu haben. Nicht einmal gesichert hat man die Daten, sie liegen unverschlüsselt auf dem Gerät. Als modernes System hat das iOS natürlich einen online Zugang zu Apple, zur Wartung und für Update-Services. Alle Daten sind so erreichbar und werden auch laut Spiegel alle 12 Stunden übertragen! Natürlich vollständig anonymisiert – weil man bei Apple ja auch anonym das Gerät nutzen kann. ;-)

Was, fragt man sich, will Apple damit? Warum werden keine Ortungsdaten jemals gelöscht? Warum werden sie seit einschalten des Gerätes stetig gesammelt?

Und was sagt Apple dazu? Nichts! Das muß man sich erst einmal leiten können… und sich trauen!

Heute wird – sang und klanglos – ein Bugfix angeboten. Das behebt den Fehler des systematischen Datensammelns nicht einmal. Es schränkt ihn nur etwas ein und sichert ihn etwas. In der Software-Branche nennt man sowas: Kosmetik!

Es ist wahrlich überraschend das niemand hier Alarm schlägt. Deutsche Datenschützer? Fehlanzeige! Nette Statements, eigentlich nichts wirkliches Schwerwiegendes! Presse: Kuschelkommentare, etwas Verärgerung, sind ja eh fast alle Jounalisten mit dem iPhone unterwegs.

Als Anbieter eines deutschen Ortungsdienstes kann man über diese ungleichbehandlung nur den Kopf schütteln. Wäre uns auch nur ansatzweise eine änhliche Einstellung präsentiert worden, würden Ortungsdienste die sich um Hilfsbedürftige und Kinder kümmern anders dastehen.

Wenn dieser systemmatisch geplante Fehler einem anderen Hersteller unterlaufen wäre, vielleicht sogar einem Deutschen Unternehmen, ja dann wäre es ein Datenskandal geworden! Gäbe Tagesschau-Berichte, Bild-Headlines und einen Termin zur Klärung bei der Bundeskanzlerin. Ja, wenn …

Aber es ist nicht! Aplle hat nette Kunden , die noch an das Gute glauben. Es sieht ja auch sooo schön aus.

Mehr lesen Sie im u.a. Spiegel, hier

50-jähriger fährt sich auf Bahngleisen fest und wird mit Hilfe der Handyortung gefunden

Rimbeck – 11. April. Eine besorgte Frau meldete Ihren Lebensgefährten bei der Polizei als vermisst, nachdem er sie nicht wie vereinbart von ihrem Wohnort in Rimbeck abholte und auch telefonisch nicht mehr erreichbar war. Die Polizei ging von einem Unglücksfall aus und veranlasste eine Handyortung, die den 50-jährigen, der mit seinem Pkw unterwegs war, finden sollte. Geortet wurde der Mann nahe einer Bahnlinie, wo die Beamten auch schließlich den Fahrer samt Auto fanden. Er hatte sich mit seinem Audi in einem Schotterbett festgefahren, nachdem er von der Straße abgekommen und eine Böschung hinuntergefahren war. Er überquerte etwa 500 Meter ein Feld, ehe er dann sieben Meter die steile Bahnböschung hochgefahren war und im Schotterbett festsaß. Nach Sperrung der Bahnstrecke für den Zugverkehr, wurde der Mann ins Krankenhaus Warburg gebracht, sein Auto wurde von den Gleisen gezogen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt, offenbar waren gesundheitliche Probleme der Auslöser für seine Irrfahrt.
Den Artikel in voller Länge lesen Sie hier.

Handyortung soll Auto-Brandstifter ausfindig machen

Mit einem neuen Polizeikonzept, welches Innensenator Michael Neumann (SPD) erst einmal drei Monate testen will, soll nun mit Hilfe der Handyortung Jagt auf Auto-Brandstifter gemacht werden. Regional kundige Beamte sollen mit hochtechnisierten Fahndungsmethoden das neue Konzept umsetzen. Hierbei setzt man u. a. auf Telefonüberwachung um herauszufinden, welche Mobiltelefone sich zum Zeitpunkt eines Anschlags an dem entsprechenden Tatort befanden. Datenschutzrechtliche Voraussetzungen werden derzeit noch geprüft.
Taucht eine Nummer häufiger im Umfeld von Brandorten auf, können die Beamten den Besitzer des Mobiltelefons zum Gespräch bitten. Eventuelle Fluchtbewegen können verfolgt werden.
Das Konzept erfordert aber vor allem eines: Viel Zeit und Personal. Zudem sind in dicht besiedelten Wohngebieten zahlreiche Mobiltelefone in einer Funkzelle eingeloggt und die bislang über 120 Auto-Brandstiftungen ereigneten sich größtenteils in solch dicht besiedelten Gegenden.
Weitere Hintergründe erfahren Sie hier.

Handyortung findet tote Wanderin

Eine 39 jährige Frau aus Germering (Landkreis Fürstenfeldbruck) unternahm am Mittwoch eine Wanderung auf den 1.565 Meter hohen Jochberg. Zuvor berichtete sie ihrer Freundin per SMS von Ihrer anstehenden Tour.
Die Frau wurde wenig später von Angehörigen als vermisst gemeldet, woraufhin die Polizei eine Fahndung und eine Handyortung veranlasste. Die Ortung führte die Beamten zum Auto der Bergsteigerin. Anschließend wurde ihre Leiche auf der Nordseite des Jochbergs in 1.160 Meter Höhe gefunden.
Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Informieren Sie Ihre Kinder über die Möglichkeit der Handyortung

Zahlreiche Internetportale zielen auf das Bedürfnis von Eltern, mehr Sicherheit und Kontrolle über ihre eigenen Kinder zu haben, in dem sie deren Handys orten können. Ist das nun ein Vertrauensmissbrauch oder ein sinnvoller Schritt, um in Gefahrensituationen schneller handeln zu können?
Mit der Handyortung könnten möglicherweise Straftaten verhindert oder Aufenthaltsorte der Kinder ermittelt werden. Wichtig ist, dass Eltern mit ihren Kindern darüber sprechen, welche Sorgen sie haben und dass es ihnen nicht um die ständige Überwachung oder Kontrolle geht.
Familie-kompakt.de, ein Portal für Familienfragen, setzt sich in einem interessanten Artikel mit diesem Thema auseinander.