Archiv der Kategorie "Meinung"

Jugendricherin Kirsten Heisig doch ermordet …

Kategorie: Fundstück, Meinung

… nein, Selbsttötung lautet nach wie vor die Pressemeldung am 3.7.2010, noch am selben Tag des Fundes. Überrasschend schnell, obwohl noch nicht einmal eine Autopsie die Identität sicherstellen konnte. Seit der Mitteilung der Vermutungen gibt es keine Neuigkeiten und das nach mittlerweile fast 8 Wochen!

Selbst wer glaubt, möchte nach dieser langen Zeit wissen! Wann erfährt die Öffentlichkeit endlich die Ergebnisse der Obduktion oder der polizeilichen Ermittlungen? Warum werden keine Anfragen beantwortet und sogar Klagen auf Auskunft abgeschmettert?

Das macht stutzig, denn wenn irgendetwas “Verschwörungstheorien” fördert, dann ist es Abschottung und Nichtauskunft!

Sarrazin Herr der Zahlen…

Kategorie: Meinung

Der Neu-Buchautor Thilo Sarazzin sieht sich wegen der Veröffentlichung seines Buches “Deutschland schafft sich ab” vielen Anfeindungen ausgesetzt. Er wird öffentlich beschimpft und verunglimpft, in die rechte Ecke gestellt und veralbert.

Statt ihn lautstark und oberflächlich zu beschimpfen, wäre es besser, ihn zu widerlegen, doch diesen Kampf scheinen die Ankläger zu scheuen. Sarrazin, bekannt als Herr der Zahlen und Statistiken, ist für seine präzisen und umfangreichen Recherchen bekannt, allerdings auch für seine wachrüttelnden verbalen Zuspitzungen.

Es ist zu billig seine Standpunkte einfach als *political incorrect* abzutun…

Wer eine Meinung äußert, sollte sie sich erst selbst bilden!

Datenschützer Schaar warnt immer noch…

Kategorie: Datenschutz, Handyortung, Meinung, Tipps & Tricks

… vor Missbrauch bei der Handyortung. Trotz kürzlicher Novellierung und Verschärfung der gesetzlichen Regelungen!

“Es können nicht ausgeschlossen werden…” begründet er seine Warnung.

Nun zu den Fakten:

Wo Herr Schaar hier also noch Regelungsbedarf sieht, sollte er bitte konkret darlegen! Selbst wenn ein Täter eine strafrechtlich relevante Urkundenfälschung begeht und nun zusätzlich illegal das Persönlichkeitsrecht eines Dritten bricht – was alles strafbewährt ist und bei rd. 3 Jahren liegt – also ein Mißbrauchsfall vorliegt,  fliegt dieser nach der 5ten Ortung auf!

Einen gänzlichen Ausschluss für einen Missbrauch gibt es niemals im Leben – weder bei der Handyortung,  noch sonst irgendwo!

Oder wie stellt der Messerhersteller sicher, dass das Messer nicht missbräuchlich verwendet wird?

Es gibt aus unserer Sicht aktuell keinen weiteren Regelungsbedarf ohne den Sicherheitsmehrwert der Handyortung nicht zu vernichten: den Schutz des eigenen Eigentums und den von Schutzbefohlenen. Gerade Letztere, die Kinder, werden immer öfter Opfer von Übergriffen. Schon der Benachrichtigungszwang nach jeder 5ten Ortung warnt nur den Täter und macht eine spätere Überführung schwerer bis unmöglich. Im Entführungsfall könnte dies sogar tödlich enden. Daher stellt sich langsam die Frage der Güterabwägung. Ist der Persönlichkeitsschutz, der Güterschutz oder der Schutz der körperlichen Unversehrtheit höher zu bewerten?

Meine persönliche Antwort als Vater ist klar! Sie war schon immer klar und hat auch zur Erstellung unseres Handyortungsdienstes geführt. Der Schutz der Schutzbefohlenen, der Kinder, steht an erster Stelle. Ohne Zeitverzug durch Ortungsgenehmigungen eines Staatsanwaltes im Fall eines Falles dirket handeln zu können ist oberstes Ziel. Die Statisiken sind eindeutig, wer am ersten Verschwindenstag gefunden wird, ist meist noch am Leben. Die Quote sinkt massiv unter 50% am Folgetag. Nur bei *überzeugenden* Indizien für Gefahr im Verzug kann die Polizei sofort handeln, ansonsten muss sie eine richterliche Genehmigung einholen. Die übliche Sperrzeit ist hier der Folgetag! Welche Eltern gehen heute noch freiwillig so ein Risiko ein?

Mehr lesen Sie hier. Einen weiteren netten Kommentar finden Sie hier.

CyberCops!

Kategorie: Datenschutz, Fundstück, Meinung

Endlich soll auch in der virtuellen Welt Recht und Gesetz einziehen. So schlägt es jedenfalls der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Kriminalbeamten (BDK) Klaus Jansen vor. Und Recht hat er. Denken wir mal nach, was in den letzten Jahren geschah. Aus ersten meist noch lustigen oder harmlosen Viren wurden handfeste Spionage und Schadtools. Cyberdiebstahl von Daten, virtueller Bankraub etc. gehören heute zur Tagesordnung. Sogar Regierungen beschäftigen ganze Hackerhorden auch für wirtschaftliche Datenspionage. Dort ist China mittlerweile Weltmacht. Doch wie wird aktuell dieser große weltumspannende Raum abgesichert? Durch private Firmen wie Kaspersky, McAffee etc. Kann es sein, dass der hoheitliche Anspruch, die Wahrung der Rechtsordnung, hier an der Polizei vorbeigeht?

Nein, dass sollte es nicht. Auch ein virtueller Tatort ist ein Tatort und er gehört in die Hände versierter Kräfte. Es muss auch im Internet eine “Schutzmacht” für den angegriffenen Bürger geben, an die er sich im Schadensfall wenden kann.

Natürlich ist dies ein hoher Anspruch, der einiges an Problemen nach sich zieht. Allein das Thema “Zuständigkeit” kann im offenen weltweiten Internet schon zu einer Totalblockade des Vorhabens führen, trotzdem gehört das Thema auf die Tagesordnung und gelöst. Auch die Investition in “CyberCops” ist kein Luxus, sondern dient eher dem Selbstschutz des Staates, denn andere Staaten nutzen diesen rechtsfreien Raum bereits zu virtuellen Angriffen.

Wer hier spart, verspielt die Zukunft unserer Kinder!

Solange allerdings der digitale Polizeifunk das *modernste* Thema der Polizei ist, wird wohl kein Platz für solche *Visionen* sein.

Mehr lesen Sie hier.

Urteil aus dem Elfenbeinturm: Preisänderung zuerst in der Suchmaschine

Kategorie: Fundstück, Meinung, Urteile aus dem Elfenbeinturm

In letzter Zeit häufen sich Urteile, die kaum noch nachvollziehbar sind. Sie setzen sich über die schlichten Zwänge und Nöte des Lebens hinweg und postulieren Anforderungen, die selten erfüllbar sind. Da sich diese Urteile häufen, möchte ich nun eine neue Blog-Rubrik eröffnen: Urteile aus dem Elfenbeinturm!

Hier geht es um ein Urteil des Bundesgerichtshofes, der nun allen Online-Händlern eine besondere Pflicht auferlegt. Nutzen diese, was heute mehr als üblich ist, zur Verbreitung Ihres Angebotes Preissuchmaschinen, dann muss eine Preisänderung zuerst in der Preissuchmaschine umgesetzt werden. Erst, wenn dort der Preis geändert wurde, dann darf auch der Preis im Webshop geändert werden. Es ist dem Kunden nicht zuzumuten, dass er nach dem click und “landen” auf der Shop-Page den Preis erkennt.

Meine Einwände:
1. Warum ist das dem Kunden nicht zuzumuten? Wenn ich ein Prospekt vom XY-Markt in der Hand halte und in den Laden gehe, muss ich auch erst prüfen, ob der Käse noch aktuell ist und ob an der Kasse auch wirklich der Preis im Prospekt oder der am Produktwarenstand oder irgendein anderer dort abgezogen wird?!? Wo ist der Unterschied zum Web? Wo dort doch sogar noch einzeln die Bestellung, der Warenkorb und die Zahlungsmethoden etc. gesondert abgefragt und bestätigt werden müssen – also VOR dem Kauf! Wenn ich im Internt in einem Shop lande, der den Preis dann schon erhöht hat, klicke ich einfach zurück oder auf einen anderen Shop. Der Aufwand sind ein oder zwei Sekunden. Mit einem realen Prospekt in der Hand bin ich erstmal zu dem Geschäft gefahren, um dann umständlich den aktuellen Preis zu erfragen oder erst an der Kasse herauszubekommen. Ein Aufwand, der schon in ein paar Euros gehen kann. Dann sollte ich also jetzt konsequent auf Schadensersatz klagen, solange ich noch ein altes Prospekt habe und der Händler einfach nicht bereit ist, die Aktionsware zu dem Preis herzugeben.
2. Ein Shop benutzt selten nur eine Suchmaschine… und nun?! Warten wir bis alle auf dem gleichen Stand sind? Wie soll das denn laufen? Wer soll das kontrollieren? Es werden heutzutage von den Shops ganze Produktsortimente hochgeladen, also zehntausende Artikel und dann in mehreren Shops… wer soll das kontrollieren?

Dieses Urteil ist nur für eine Berufgruppe ein Segen: die Abmahnzunft.

Den Artikel finden Sie hier.

Blogs sind Firmen ein Graus?

Kategorie: Fundstück, Meinung

07.01.2010, sueddeutsche.de:

Viele – teils sehr große – Unternehmen sind im Internetzeitalter nur mit einem Bein angekommen. Sie nehmen das Internet als ein erweitertes Warenhaus und Marketing-Instrument wahr. Aber das Misstrauen und die Angst sind nicht zu leugnen. Vor allem vor Bloggern haben viele Firmen Angst, denn “… viele Kommunikationsprofis wissen nicht, wie sie sinnvoll mit Kritik im Internet umgehen sollen.” Die Qualität der bloggenden Kritiker reicht von der Schmähkritik bis zur sachlichen Auseinandersetzung mit einer Firma. Was früher “… schlimmstenfalls als Leserbrief bei einer Zeitung landete, wird heute im Netz veröffentlicht.” Doch wenn eine Firma gegen einen Blogger klagt, hat sie fast immer verloren.

Zunächst einmal spielt es in einem Konflikt zwischen Blogger und Unternehmen weniger eine Rolle, wer im Recht ist. Wichtiger ist es stattdessen, wer besser kommuniziert. Denn die Autoren sind außergewöhnlich gut vernetzt. Sie verhalten sich in der Gruppe solidarisch und helfen sich gegenseitig.

Wenn das Sprichwort bei Geld hört die Freundschaft auf auch im Internet gelten sollte, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass man mit Blogs kein Geld verdienen kann. Aber diese Feststellung nur am Rande. Wichtig – und dies gilt es zu verstehen – ist in Fällen von Kritik eben der Wirkungsgrad der Kommunikation. Das Internet ist vor allem ein freies Medium zum Gedankenaustausch. Es hilft miteinander zu reden. Insbesondere vor einer Abmahnung oder einer Klage ist es im Internet nie verkehrt, zunächst mit dem oder den betroffenen Bloggern in Kontakt zu treten, Änderungen, Korrekturen oder Gegendarstellungen anzusprechen. Natürlich darf man dabei auch die Keule in der Hinterhand erwähnen. Die meisten Blogger sind bereit, bei einer Übertretung von Grenzen eine Korrektur vorzunehmen und mitunter auch bereit, die Meinung der anderen Seite zu publizieren.

Keine Angst vor Bloggern. Kommunizieren hilft!

“Fatma mußte sterben, weil sie ein Handy dabei hatte”

Kategorie: Fundstück, Handyortung, Meinung

und “Todesfalle Handyortung” titelt die Bild-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Eine polarisierende Simplifizierung!

Fakt ist, ihr Mann konnte ihren Standort durch Handyortung bestimmen. Dies ist leider richtig, jedoch sind alle weiteren Gedanken absurd. Von einer “Todesfalle Handyortung” im Allgemeinen kann hier keine Rede sein. Wir veröffentlichen seit Jahren in diesem Blog Fälle, in denen Handyortung Leben gerettet hat. Diese Technik nun so zu diffamieren ist unredlich. Nicht die Handyortung hat getötet, sondern ihr Mann hat es getan. Dies tat er mit eimem Messer… nach der Logik des Verfassers starb sie also auch, weil ihr Mann ein Messer dabei hatte.  Solch eine Schlagzeile wäre aber belanglos, da Jedem der Nutzen und auch das Risiko von Messern bekannt ist. Fakt ist, mit Allem kann man Mißbrauch treiben, wenn man die nötige kriminelle Energie dazu aufbringt. Bei genauem lesen erkennt man auch, dass es sich hier um einen Missbrauch handelt, der auch mit anderer Technik möglich wäre. Ihr Mann hat sein Handy registriert und ihr untergeschoben, so wie ein Privatdetektiv ein Auto mit einem GPS-Peilsender versehen kann.  Doch die Technik an sich ist hier nur ein Puzzleteil.

Der Mann hatte vor seine Frau zu finden und zu töten. Wenn er es nicht mit einer illegalen Handyortung geschafft hätte, dann anders, über Freunde, Bekannte, etc.. Er hatte ganz offensichtlich nicht nur die Absicht, sondern auch die kriminelle Energie dies um jeden Preis durchzuziehen.  Solche Täter sind durch keine Gesetze oder andere administrative Maßnahmen zu stoppen, sie agieren wie ein Selbstmordattentäter – rücksichtslos! Hier wäre einzig eine vorbeugende Schutzhaft hilfreich gewesen… Die gibt es hier aber so nicht. Was bleibt, ist nur eine harte Bestrafung und öffentliche Ächtung! … und die Hoffnung das dies mögliche Folgetäter abschreckt!

80% Ladenhüter im Apple-Apps-Store

Kategorie: Fundstück, Meinung

Ein US-Marktforschungsinstitut ermittelte die Verbreitung von der Apps des Apple-App-Stores. Das Ergebnis war überraschend, denn die hohe Zahl an Apps – immerhin 100.000 ! – und die steigende Zahl der Apple-Nutzer ließ auch auf eine hohe Vertreitung schließen. Dies ist auch zutreffend, allerding für nur rd. 20% der Applikationen. Der Rest bleibt relativ unbeachtet. Schade, denn Vielfalt belebt eigentlich das Geschäft. Hier scheint sich eine seltsame Uniformität einzuschleichen…

Alles weitere lesen Sie hier.

Handyortung überführt Räuber

Kategorie: Datenschutz, Fundstück, Handyortung, Meinung

… doch leider – trotz Handy-Ortung und abgehörten Telefonaten – reichte dem Richter die Beweislage nicht mit letzter Sicherheit den sich illegal in Deutschland befindlichen und im Bandenverdacht stehenden 38jährigen Kosovaren zu verurteilen.

Es fällt schwer hier keine Kommentierung zu hinterlassen…

Den kompletten Bericht lesen Sie hier.

Der 11.09. ist ein Tag des Gedenkens!?

Kategorie: Fundstück, Meinung

Es ist ein Tag des Trauerns und des Nachdenkens. Gerade wenn man sich die Muße nimmt sich die vorhandenen kritischen Dokumentationen hierzu anzusehen. Jeder kann sich hierzu seine eigene Meinung bilden. Allein die Vorstellung nur ein Bruchteil der angestellten Vermutungen wäre wahr …

Im Internet finden sich viele Filme zum Thema. Den wichtigsten findet ihr hier in deutsch synchronisiert ( Google Video ).