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Datenschützer Schaar warnt immer noch…

… vor Missbrauch bei der Handyortung. Trotz kürzlicher Novellierung und Verschärfung der gesetzlichen Regelungen!

„Es können nicht ausgeschlossen werden…“ begründet er seine Warnung.

Nun zu den Fakten:

  • eine schriftliche Zustimmung des zu Ortenden ist notwendig
  • eine Ortungsbenachrichtigung geht nach jeder 5ten Ortung an den Georteten!

Wo Herr Schaar hier also noch Regelungsbedarf sieht, sollte er bitte konkret darlegen! Selbst wenn ein Täter eine strafrechtlich relevante Urkundenfälschung begeht und nun zusätzlich illegal das Persönlichkeitsrecht eines Dritten bricht – was alles strafbewährt ist und bei rd. 3 Jahren liegt – also ein Mißbrauchsfall vorliegt,  fliegt dieser nach der 5ten Ortung auf!

Einen gänzlichen Ausschluss für einen Missbrauch gibt es niemals im Leben – weder bei der Handyortung,  noch sonst irgendwo!

Oder wie stellt der Messerhersteller sicher, dass das Messer nicht missbräuchlich verwendet wird?

Es gibt aus unserer Sicht aktuell keinen weiteren Regelungsbedarf ohne den Sicherheitsmehrwert der Handyortung nicht zu vernichten: den Schutz des eigenen Eigentums und den von Schutzbefohlenen. Gerade Letztere, die Kinder, werden immer öfter Opfer von Übergriffen. Schon der Benachrichtigungszwang nach jeder 5ten Ortung warnt nur den Täter und macht eine spätere Überführung schwerer bis unmöglich. Im Entführungsfall könnte dies sogar tödlich enden. Daher stellt sich langsam die Frage der Güterabwägung. Ist der Persönlichkeitsschutz, der Güterschutz oder der Schutz der körperlichen Unversehrtheit höher zu bewerten?

Meine persönliche Antwort als Vater ist klar! Sie war schon immer klar und hat auch zur Erstellung unseres Handyortungsdienstes geführt. Der Schutz der Schutzbefohlenen, der Kinder, steht an erster Stelle. Ohne Zeitverzug durch Ortungsgenehmigungen eines Staatsanwaltes im Fall eines Falles dirket handeln zu können ist oberstes Ziel. Die Statisiken sind eindeutig, wer am ersten Verschwindenstag gefunden wird, ist meist noch am Leben. Die Quote sinkt massiv unter 50% am Folgetag. Nur bei *überzeugenden* Indizien für Gefahr im Verzug kann die Polizei sofort handeln, ansonsten muss sie eine richterliche Genehmigung einholen. Die übliche Sperrzeit ist hier der Folgetag! Welche Eltern gehen heute noch freiwillig so ein Risiko ein?

Mehr lesen Sie hier. Einen weiteren netten Kommentar finden Sie hier.

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