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Jugendricherin Kirsten Heisig doch ermordet …

… nein, Selbsttötung lautet nach wie vor die Pressemeldung am 3.7.2010, noch am selben Tag des Fundes. Überrasschend schnell, obwohl noch nicht einmal eine Autopsie die Identität sicherstellen konnte. Seit der Mitteilung der Vermutungen gibt es keine Neuigkeiten und das nach mittlerweile fast 8 Wochen!

Selbst wer glaubt, möchte nach dieser langen Zeit wissen! Wann erfährt die Öffentlichkeit endlich die Ergebnisse der Obduktion oder der polizeilichen Ermittlungen? Warum werden keine Anfragen beantwortet und sogar Klagen auf Auskunft abgeschmettert?

Das macht stutzig, denn wenn irgendetwas „Verschwörungstheorien“ fördert, dann ist es Abschottung und Nichtauskunft!

5 Antworten zu “Jugendricherin Kirsten Heisig doch ermordet …”

  1. Bernd A. Laska sagt:

    Guten Tag, Herr Stauch,
    Sie stellen Fragen, die eigentlich die kritische Presse stellen müsste. Doch: Fehlanzeige. Allenthalben wird die Selbstmordthese als erwiesen festgeklopft. Man scheint mit dieser Lösung zufrieden, erleichtert.
    Aus allem, was über die Verfassung von Heisig kurz vor ihrem Verschwinden berichtet wurde, ist indes ein Selbstmord völlig unplausibel (ein rätselhafter psychischer „Kurzschluss“ muss da herhalten, eine stets verborgen gehaltene „dunkle Seite“ ihrer Seele).

    Wenn Sie sich erinnern (oder im Netz nachlesen):
    Sofort nach Vermisstmeldung verlautbart die Polizei: kein Hinweis auf Straftat (obwohl ich – und gewiss sehr viele andere – den Verdacht auf Entführung und Mord hatten), also keine Ermittlungen.
    Sofort nach Auffinden der Leiche (nach pannenreicher Suche) verkündet die Justizsenatorin höchstpersönlich: Selbstmord.
    Was ergab dann die Obduktion? Selbstmord.
    Das Gutachten wird sicher irgendwann mal präsentiert werden.
    Dazu braucht es gar keine „Verschwörungstheorie“.
    Ich glaube nicht, dass der Fall je aufgeklärt werden kann.
    Hier sind höchste Staatsziele („Migranten“-„Integration“) tangiert.

    Spielen Sie nur mal das Wahrscheinliche und Plausible durch: professionell durchgeführter Mord.
    Motiv und Täter sind leicht zu vermuten: Cui bono? – die klassische Frage.

    Was bedeutet unter dieser Prämisse das Verhalten der Behörden? Der Senatorin? Der Presse?
    Wer soll das je aufdecken? Und wie?
    Selbst wenn der Verfasser des Obduktionsberichts „gesteht“ – könnte er beweisen,
    dass er etwas Falsches geschrieben hat?
    (Gab es mehrere Obduzierer, Zweifel, Zeugen? – Wer kennt die Interna?)

    Trotzdem finde ich es gut und richtig, dass dieses Thema – u. a. durch Blogs wie Ihren –
    vor dem „Vergessen“ bewahrt wird.

    Mit freundlichen Grüssen
    Bernd A. Laska

  2. […] und auf welcher Faktenlage das *Ermittlungsergebnis* zu Stande kam bleibt bis heute unklar. Auch wir berichteten erstaunt über solch mögliche Geheimnistuerei. Das Urteil des Oberverwalungsgerichtes […]

  3. Die Auskunft der Berliner Staatsanwaltschaft von Ende November 2010 hat die Suizid-These bekräftigt. Dennoch bleiben viele Punkte an diesem Todesfall ungeklärt. Ich habe deshalb eine site eingerichtet, auf der der Stand der Dinge dokumentiert und kommentiert wird:
    http://www.kirsten-heisig.info
    mit einer Chronologie
    http://www.kirsten-heisig.info/Kirsten-Heisig-Chrono.html
    Hinweise zur Vervollständigung erwünscht.

  4. […] die Richterin Kirsten Heisig verschwandt haben wir bereits berichtet (hier und hier)… auch als die fadenscheinigen Begründungen kamen. Nun möchten wir erneut an Frau […]