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(Kein) Durchblick in der Infrastruktur

Eine knappe Überschrift, die den Missstand als (Dauer-) Zustand in vielen Unternehmen, speziell deren IT Bereiche, betrifft. Tatsächlich stammt die Überschrift nicht von mir, sondern aus einem Artikel der „Information Week“. (Nur die Klammern sind von mir und haben etwas damit zu tun, dass es nicht hoffnungslos ist, aber dazu später mehr … ) Der Missstand, um den es geht, wird gleich zu Beginn ausgeführt:

Mehr als die Hälfte der IT-Verantwortlichen in Europa haben keinen verlässlichen, aktuellen Einblick in ihre IT-Infrastrukturen.

Laut der im Artikel erwähnten Studie haben „78 Prozent der Befragten keine integrierte Dashboard-Übersicht“, sprich keine Transparenz. Eine Lösung nennt der Text indes nicht und bezeichnet „Transparenz und Automatisierung“ als „Wunschträume“. Ich stimme dem zu – aber nur zur Hälfte. Was die Transparenz angeht führt einfach kein Weg an dem vorbei, was der „IT Mensch“ (Man verzeihe mir die vereinfachende ad-hoc-Einführung dieser Gattung) meist ungerne tut: Dokumentieren. Alles, was wir nicht direkt sehen und anfassen können – und das ist bei IT Systemen naturgemäß eine ganze Menge – muss eben analysiert, modelliert und aufgeschrieben werden. Wenn man dies jahrelang schleifen lässt, dann wird es natürlich besonders kritisch. Bei INTERVISTA haben wir mit FMC ein bewährtes Mittel an der Hand, welches genau dafür entwickelt wurde und daher bei regelmäßiger Anwendung Heilung oder zumindest deutliche Linderung verschafft.

Eine „Automatisierung“ (von was eigentlich genau? Gibt es den automatisierten Durchblick?) wird dagegen Wunschtraum bleiben, zumindest wenn es um das Planen und Gestalten einer IT-Landschaft geht. Genau diese kreative Leistung sollte die Kerntätigkeit der IT-Verantwortlichen sein und ist – eben wegen des Kreativ-Anteils – nicht automatisierbar.

Ein weiteres Problem wird, fast beiläufig, am Ende des Artikels genannt und die dabei genannte Zahl gibt mir wirklich zu denken:

… nur fünf Prozent [der IT Manager] jedoch glauben, dass die IT ein strategischer Teil des Geschäftsmodells des Unternehmens ist.

Danach hat erst eine kleine Minderheit verstanden, dass IT weit mehr ist als nur papierloses Büro. Aber man soll ja positiv denken und darauf vertrauen, dass sich die Einsicht weiter verbreitet – denn für uns als Anbieter strategischer IT Lösungen heißt dies, dass unsere Kundenbasis dann kräftig wachsen wird!

Eine Antwort zu “(Kein) Durchblick in der Infrastruktur”

  1. […] Thema ist nicht neu – siehe Blog-Beitrag vom 21. September. Dieses Mal behandelt der “ChannelPartner” das Thema […]