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Das Kanzler-Duell

… nun ist es vorbei und man kann Überschriften lesen wie: „Langweilig, unentscheiden“… Anne Will mit Günter Jauch waren spannender. Peymann kritisiert, sowas würde von der Bühne gefegt…
Wo sind wir eigentlich? Wählen wir hier Deutschlands größten Possenreißer? Warum lassen wir solche Leute darüber befinden?! Sie haben in einer Politsendung nichts zu suchen, hier sollten Fachmänner die Inhalte des Gesagten bewerten und nicht Medienfachleute beurteilen, ob man gut ankam… egal was man sagte! Wollen wir in Zukunft eine Politshow oder eine arbeitende Regierung?
Was haben sich die gleichen Leute vor Jahren über Reagan und Schwarzenegger aufgeregt und heute sitzen sie selbstgefällig da und vergeben inhaltslos Punkte für den besten Auftritt!
Was sind das für Medien – auch und hier eigentlich besonders negativ – die öffentlich Rechtlichen, die den Bürgern vermitteln, hier hätte ein Wettkampf um den tollsten Bewerber a la „Deutschland sucht den Superkanzler“ stattgefunden. Dieser Schlagabtausch war sachlich, so wie es das spätere Amt velangt. Er zeigte, dass beide die Größe haben, sich nicht mit persönlichen Attaken vermeidliche Vorteile zu ergaunern, die die mangelnden Inhalte überdecken. Hier wurde um das beste Konzept für die Zukunft Deutschlands, für unsere Zukunft gestritten… und das ist eben nicht in 90 Minuten auf Bild-Schlagzeilenniveau herunterbrechbar. Wenn da auch mal ein Sachverweis kommt, dann ist das nötig und nicht langweilig, denn es zeigt, dass die Kandidaten mehr als nur die Oberfläche der Themen kennen. Sie wurden gestern in einem Showspektakel sinnlos verheizt – sie haben widerstanden und den verkorksten Medien die gewollte Schlammschlacht nicht geboten. Auch wenn es überrascht und vielleicht enttäuscht, aber wenn sich die Türen im Kabinett schließen wird nicht auf den Tischen getanzt, es werden weder Grimassen geschnitten noch finden sonstige Clownereien statt … es wird gggaaannnnzzzz langweilig über Inhalte und Sachthemen gestritten und gearbeitet. So wie man das von einer Regierung verlangen kann und sollte.
Mag sein, dass viele den Wahlkampf lahm finden, doch bedeutet dies leider nur, dass sie zu faul sind, sich die Inhalte der Parteien zu erarbeiten.. sie erwarten das, was das Fernsehen ihnen aktuell auch noch suggeriert: Sie wollen unterhalten werden!
Das ist für eine Demokratie zu wenig.
Wir sollten uns wirklich überlegen, was wir für Leute in die Politik ziehen, wenn nicht mehr die Inhalte, sondern nur noch die Show zählt. „Horst Schlemmer“ als Kanzler ist langsam gar nicht mehr lustig.. sondern eher wahrscheinlich.

Verschärfung bei Handyortung gefordert

Die Liberalen der Koalition in NRW wollen die vertraglichen Auflagen zur Ortung von Handys verschärfen. Nur mit Unterschrift und Ortungs-SMS soll zukünftig geortet werden, fordert der FDP-Rechtssexperte Robert Orth in Düsseldorf in inside-handy.
Wir laden Herrn Orth gerne ein unsere Erfahrungen im „Ortungs-Business“ kennen zu lernen. Denn der viel zitierte Ortungsmißbrauch ist bisher bei uns und aktuell über 120.000 Mitgliedern nicht existent! Ein Problem also, was nur in den Medien existiert. Die Forderung der Unterschrift ist – analog Handyverträgen – also von der Vertragsart abhängig.
Die Bestätigungs-SMS ist nur dem Mißbrauchsgedanken geschuldet und widerspricht jedem polizeilichen Aufklärungsgedanken. picos – Handyortung ist entstanden weil besorgte Eltern es satt hatten tägliche Horror-Nachrichten über verschwundene Kinder in den Zeitungen zu lesen. Diese Eltern hatten allerdings die Möglichkeiten und Mittel Abhilfe zu schaffen. Es sollte Schutz für Jedermann bieten, daher auch keine Anmeldegebühr, keine Vertragsbindung, keine laufenden Kosten, einfach eine „Versicherung“ für die Zukunft.
Eine Bestätigungs-SMS legt jedem Dieb, Kinderschänder oder sonstigen Gesellen sofort offen, das man ihm auf den Fersen ist. Der Vorsprung wird so zunichte gemacht. Leben wird so gefährdet. Man lesen nur dien Blog und man kann nachvollziehen wieviele Menschen durch Handyortung vor Schaden bewahrt wurden. Wo sind die zitierten Mißbrauchsfälle, die es lohnen solch ein Sicherungszenario aufzugeben?
Bei einer Entführung zählt jede Minute. Innerhalb der ersten Stunden sind die Überlebens-Chancen noch groß, am Folgetag schon fast nicht mehr vorhanden. Ein Richter ist in Notfällen nicht zwingend vorhanden, die Ortungstechnik nicht überall in den Polizeistationen abrufbar, nur die private Handyortung ist hier als Vorsorgeinstrument zur Stelle. Mit unserem Dienst wurden bereits Diebe gefaßt und sicher auch schon Menschen gerettet. Der erzwungene Versand einer Ortungs-SMS bei JEDER Ortung würde dies sofort zunichte machen.
Herr Orth, dies ist ein schlechter Vorschlag der nur der aktuell überhitzten Situation um die Telekom-Datenschutzaffaire geschuldet ist. Wir laden Sie herzlich nach Potsdam ein uns zu besuchen. Dort zeigen wir Ihen gerne die Not und Verzweiflung die an uns herqangetragen wird. Wir arbeiten deshalb mit dem Bund der Deutschen Kriminalbeamten (BDK) zusammen, der besonders für den Kinderschutz eintritt. Dieser kann ihnen sicher weitere Deatils vortragen.