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IT-Fachkräfte Notstand?!

Manchmal fragt man sich ob man sich in einer Parallelwelt befindet. In unserer Welt gibt es jedenfalls keinen IT-Fachkräftemangel. Es sind durchaus geeignete Fachkräfte vorhanden und zwar auch ausreichend. Diese werden aber augenscheinlich von den Notstandsrufern geflissentlich ignoriert. Es sind Mitarbeiter über 45, „Frischlinge“ von der Uni oder Quereinsteiger. Also Mitarbeiter in die man ggf. etwas investieren oder eine längere Einarbeitungszeit einplanen muß. Als Unternehmen dürfte dies allerdings nicht das Problem sein, da auch ausländische Fachkräfte nicht sofort einsatzfähig sind und meist kulurelle und sprachliche Barrieren bestehen.
Was ist es also was hier den Unterschied zu bringen scheint? Es ist der Preis. Das einzige was auch bei uns eine Zusammenarbeit verhindert. Es sind Ansprüche die durch Großunternehmen und Gewerkschaften – seit neuestem auch durch die Politik – genährt werden aber am Markt nicht zu erzielen sind. Es ist der geforderte Lohn, der selbst frischgebackenen Diplomanten von Uni-Professoren ins Ohr gesäuselt wird. Ein Preis der unabhängig vom Markt – wo er erlöst werden muß – per Qualifikation im Raum steht.
Es ist clever den Preisverfall durch den „Zuzug“ von draußen einzuleiten – also einen Preiswettbewerb zu erzeugen. Ehrlicher wäre aber die klare Ansage, dass die Forderungen der Arbeitnehmer sich nach den Erlösmöglichkeiten zu richten haben. Gewerkschaftliche Argumentationsketten, die nur Umgebungseinflüsse (Miete, Lebenshaltungskosten etc.) der Arbeitnehmer im Fokus haben und die Erlössituation der Unternehmen nicht berücksichtigen sind Lebensfremd. Man kann alles fordern und vieles wollen, möglich ist am Ende immer nur das was auch bezahlbar umsetzbar ist. Alles andere ist Illusion … und die ist es, die in Deutschland heute durch zu hohe Ansprüche Arbeitslosigkeit künstlich produziert.

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