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Gefälschte Handyortungs-Freischalt-SMS?

Vielfach wird in den Medien berichtet, die geplante Neuregelung des Telekommunikationsgesetzes wäre nötig, weil die für die Handyortung benötigte SMS-Zustimmung des Georteten (eingeholt per Zusage- oder Freischalt-SMS) wäre leicht zu fälschen.

Dies ist falsch! Die Freischalt-SMS ist nicht fälschbar. Sie ist technisch sicher!

Wer allerdings – fahrlässiger weise – sein Gerät verleiht oder rumliegen läßt, kann so nicht ausschließen, dass eine 0900-Nummer angewählt wird, ein SMS-Abo abgeschlossen wird… oder eben auch eine Anmeldung zur Handyortung vollzogen wurde. In allen Fällen sind wirksam und rechtssicher Verträge abgeschlossen und ggf. Leistungen erbracht worden die zu bezahlen sind.
Gerne wird dargestellt diese – bei uns bisher nicht vorgekommenen – Ausnahmen seien die Regel und Hauptanwendung.

Auch das ist falsch! Bei unseren 150.000 Mitgliedern ist bisher KEIN Missbrauchsfall belegbar!

Unser Handyortungsdienst picos (www.picosweb.de) hat mehrere Sicherheitsbarrieren. Selbst wenn es – tehoretisch gesprochen – zu einer Missbräuchlichen Anmeldung gekommen wäre, würde der Täter nicht sicher sein, denn wir versenden zyklisch Ortungsbestätigungen an die georteten Geräte!
Um dies mit einem Warenhaus zu vergleichen, wir haben eine Alarmanlage und Kaufhausdetektive um einem Missbrauchsfall vorzubeugen und zu verhindern. Das System hat uns bisher eine völlige Missbrauchsfreiheit beschert. Die nun vom Gesetzgeber geforderte schriftliche Zustimmung ist nun vergleichbar mit einer nun am Eingang des Kaufhauses abgeforderten „Ehrenerklärung“ jedes Kunden im Kaufhaus nicht zu stehlen… das wird sicher – die bei uns eh nicht vorhandenen – Missbrauchsfälle auf Null senken.
Eine „wahnsinnig“ gute Idee… aber Hauptsache man handelt…
Diverse Quellen… letzte hier1, 2.

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