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Versicherungsschutz trotz Schwarzarbeit

Das Hessische Landessozialgericht hat entschieden: Versicherungsschutz gilt auch bei Schwarzarbeit. Ein sich mit Touristenvisum in Deutschland aufhaltender Serbe erlitt auf einer Baustelle einen schweren Unfall – bei der Schwarzarbeit. Die Sozialgemeinschaft – hier die Berufsgenossenschaft – soll nun die Kosten dafür tragen.
Wie kann das sein? Wenn ein Haftungsverhältnis bestand, dann eines zum Arbeitgeber! Wenn dieser das Recht bricht und Mitarbeiter beschäftigt, die weder eine Arbeitserlaubnis besitzen, noch Steuern und Versicherungen zahlen, dann kann der Staat und seine Institutionen nicht für den Schaden gerade stehen. Das Urteil ist absurd, beschädigt den Rechtsfrieden und missbraucht die Solidargemeinschaft. Warum sollten wir als Arbeitgeber weiter die üppigen Berufsgenossenschaftsrechnungen zahlen, wenn unsere Mitarbeiter dadurch nicht  besser gestellt sind als jeder nicht versicherte?
Ich hoffe auf eine Revision und Klarstellung!
Das Urteil liegt im traurigen Trend; Wie bei der Euro-Rettung werden für das fehlverhalten Einzelner alle zur Kasse gebeten. Auch wenn diese das Geschehen weder beeinflussen, noch stoppen konnten.
Was für ein Irrsinn…
Den passenden Artikel finden Sie hier.

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