Weblog Startseite Twitter Tweets von @intervista_ag

Kategorie

Posts Tagged ‘bdk’

CyberCops!

Endlich soll auch in der virtuellen Welt Recht und Gesetz einziehen. So schlägt es jedenfalls der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Kriminalbeamten (BDK) Klaus Jansen vor. Und Recht hat er. Denken wir mal nach, was in den letzten Jahren geschah. Aus ersten meist noch lustigen oder harmlosen Viren wurden handfeste Spionage und Schadtools. Cyberdiebstahl von Daten, virtueller Bankraub etc. gehören heute zur Tagesordnung. Sogar Regierungen beschäftigen ganze Hackerhorden auch für wirtschaftliche Datenspionage. Dort ist China mittlerweile Weltmacht. Doch wie wird aktuell dieser große weltumspannende Raum abgesichert? Durch private Firmen wie Kaspersky, McAffee etc. Kann es sein, dass der hoheitliche Anspruch, die Wahrung der Rechtsordnung, hier an der Polizei vorbeigeht?
Nein, dass sollte es nicht. Auch ein virtueller Tatort ist ein Tatort und er gehört in die Hände versierter Kräfte. Es muss auch im Internet eine „Schutzmacht“ für den angegriffenen Bürger geben, an die er sich im Schadensfall wenden kann.
Natürlich ist dies ein hoher Anspruch, der einiges an Problemen nach sich zieht. Allein das Thema „Zuständigkeit“ kann im offenen weltweiten Internet schon zu einer Totalblockade des Vorhabens führen, trotzdem gehört das Thema auf die Tagesordnung und gelöst. Auch die Investition in „CyberCops“ ist kein Luxus, sondern dient eher dem Selbstschutz des Staates, denn andere Staaten nutzen diesen rechtsfreien Raum bereits zu virtuellen Angriffen.
Wer hier spart, verspielt die Zukunft unserer Kinder!
Solange allerdings der digitale Polizeifunk das *modernste* Thema der Polizei ist, wird wohl kein Platz für solche *Visionen* sein.
Mehr lesen Sie hier.

Verschärfung bei Handyortung gefordert

Die Liberalen der Koalition in NRW wollen die vertraglichen Auflagen zur Ortung von Handys verschärfen. Nur mit Unterschrift und Ortungs-SMS soll zukünftig geortet werden, fordert der FDP-Rechtssexperte Robert Orth in Düsseldorf in inside-handy.
Wir laden Herrn Orth gerne ein unsere Erfahrungen im „Ortungs-Business“ kennen zu lernen. Denn der viel zitierte Ortungsmißbrauch ist bisher bei uns und aktuell über 120.000 Mitgliedern nicht existent! Ein Problem also, was nur in den Medien existiert. Die Forderung der Unterschrift ist – analog Handyverträgen – also von der Vertragsart abhängig.
Die Bestätigungs-SMS ist nur dem Mißbrauchsgedanken geschuldet und widerspricht jedem polizeilichen Aufklärungsgedanken. picos – Handyortung ist entstanden weil besorgte Eltern es satt hatten tägliche Horror-Nachrichten über verschwundene Kinder in den Zeitungen zu lesen. Diese Eltern hatten allerdings die Möglichkeiten und Mittel Abhilfe zu schaffen. Es sollte Schutz für Jedermann bieten, daher auch keine Anmeldegebühr, keine Vertragsbindung, keine laufenden Kosten, einfach eine „Versicherung“ für die Zukunft.
Eine Bestätigungs-SMS legt jedem Dieb, Kinderschänder oder sonstigen Gesellen sofort offen, das man ihm auf den Fersen ist. Der Vorsprung wird so zunichte gemacht. Leben wird so gefährdet. Man lesen nur dien Blog und man kann nachvollziehen wieviele Menschen durch Handyortung vor Schaden bewahrt wurden. Wo sind die zitierten Mißbrauchsfälle, die es lohnen solch ein Sicherungszenario aufzugeben?
Bei einer Entführung zählt jede Minute. Innerhalb der ersten Stunden sind die Überlebens-Chancen noch groß, am Folgetag schon fast nicht mehr vorhanden. Ein Richter ist in Notfällen nicht zwingend vorhanden, die Ortungstechnik nicht überall in den Polizeistationen abrufbar, nur die private Handyortung ist hier als Vorsorgeinstrument zur Stelle. Mit unserem Dienst wurden bereits Diebe gefaßt und sicher auch schon Menschen gerettet. Der erzwungene Versand einer Ortungs-SMS bei JEDER Ortung würde dies sofort zunichte machen.
Herr Orth, dies ist ein schlechter Vorschlag der nur der aktuell überhitzten Situation um die Telekom-Datenschutzaffaire geschuldet ist. Wir laden Sie herzlich nach Potsdam ein uns zu besuchen. Dort zeigen wir Ihen gerne die Not und Verzweiflung die an uns herqangetragen wird. Wir arbeiten deshalb mit dem Bund der Deutschen Kriminalbeamten (BDK) zusammen, der besonders für den Kinderschutz eintritt. Dieser kann ihnen sicher weitere Deatils vortragen.